Konzentration steigern mit der 3-Punkte-Methode

So gelingt es konzentriert zu arbeiten:

  1. Entscheidung auf nur eine Tätigkeit zu konzentrieren
  2. Aufmerksamkeit
  3. Loslassen was sachfremd ist

 

1. Entscheiden worauf man sich konzentrieren will

Konzentration steigern

Konzentration steigern


Konzentration ist die Fähigkeit die volle Aufmerksamkeit auf etwas auszurichten.

Um also konzentriert zu arbeiten, muss man sich vorher entscheiden, worauf man eine Zeit lang seine Konzentration lenken möchten. Z.B. die Beantwortung einer E-Mail.

Wir können nicht vermeiden, dass uns verschiedenste Ablenkungen unbewusst in den Sinn kommen. Aber mit dem Entschluss, sich jetzt nur mit der einen E-Mail zu beschäftigen, unsere volle Konzentration nur darauf zu richten, haben wir die Gewissheit, dass die Welt die nächsten Minuten auch ohne unser Zutun übersteht und wir somit in seelenfrieden dieser einen Tätigkeit nachgehen können. Es ist unser Alibi alles Andere zu ignorieren. Wir erlauben es uns, insbesondere auch die Sorgen, die uns plagen und Befürchtungen beiseite zu lassen.

2. Aufmerksamkeit

Aufmerksamkeit hilft uns frühzeitig bewusst zu machen, wenn unsere Gedanken abdriften und wir nicht mehr bei der Sache sind.

Es gibt Ablenkungen, die sehr offensichtlich sind; Laute Geräusche, Müdigkeit,.. Da wird uns schnell klar, “hier kann ich mich nicht konzentrieren”.

Es ist allerdings nicht ungewöhnlich, dass man fünf oder zehn Minuten lang in Gedanken „verloren“ ist, ohne sich dessen bewusst zu sein. Man wacht plötzlich auf und ärgert sich kein Stück mit der eigentlichen Tätigkeit vorangekommen zu sein. Da hat sich ein Gedanke unbemerkt eingeschlichen. Je besser unsere allgemeine Achtsamkeit ist, desto feinere Ablenkungen werden uns auffallen. Man kann tiefer in einen bewusst ausgesuchten Gedankengang eintauchen und frühzeitig das Abdriften vermeiden.

Aufmerksamkeit übt man nicht nur rein geistig. Die großen Meister der Konzentration üben Aufmerksamkeit durchgehend, indem Sie aufmerksam gehen, essen oder kochen. Die Wahrnehmung mit dem Körper ist hier ebenfalls sehr gefragt. Alle Sinne sollen bei Achtsamkeitsübungen aufmerksam sein. Wenn wir uns stoßen oder etwas umwerfen, kann man sofort feststellen, dass wir nicht genug Achtsamkeit in unserem Handeln haben.


Wie trainiere ich die Achtsamkeit im Alltag?

Durch das Üben der allgemeinen Aufmerksamkeit, steigern wir unser Vermögen in dem Moment, in dem es uns darauf ankommt immer feinere Abschweifungen zu vermeiden und so in den Kern einer Fragestellung einzutauchen.

3. Loslassen

Kleine Wünsche, die uns bei unseren Aufgaben aus der Konzentration bringen, können zwar tükisch sein, lassen sich jedoch relativ leicht loslassen, wenn sie uns auffallen, bevor wir automatisch reagieren und z.B. zur Küche laufen. “Den Kaffee hole ich mir nicht jetzt, sondern in fünfzehn Minuten, wenn ich die E-mail bearbeitet habe. Auch diese und jene Aufgabe lasse ich gedanklich los, weil ich mir jetzt die Zeit genommen habe, mich nur auf diese eine Sache zu konzentrieren.”

Je tiefer man jedoch in eine Aufgabe eintaucht, desto subtiler werden Hemmungen, an denen man gedanklich hängen bleibt. Um unseren Geist weit zu öffnen bzw. zu entspannen, brauchen wir einen gewissen Seelenfrieden.

Dazu lassen wir sowohl unsere Erwartungen an die Ergebnisse, als auch unsere Alltagssorgen los. Es ist ein Zustand, der weder zu Befürchtungen driftet, noch sich in Stolz verhüllt. Etwa wie der Tennisspieler vor dem Aufschlag. Er hat weder eine zittrige Hand, noch schielt er auf den Pokal; Er hat sich geistig von der Umwelt gelöst und ist vollkommen auf seine Handlung fokussiert.

Die Sicherheit, dass man während des “Eintauchens” in eine Tätigkeit, nicht durch ein aufschreiendes Telefon o.ä. herrausgerissen wird, ist sehr wichtig, damit man sich konzentrieren kann.


Erfahrungsbericht vom Bergsteiger Reinhold Messner über das Loslassen während man sich konzentriert

Während der Konzentrationsübungen, wenn man aufmerksam ist, wird man möglicherweise sehr schnell feststellen, was man loslassen muss, also woran die Gedanken haften. Anfangs werden es möglicherweise sehr oberflächliche Dinge sein und später tiefgründigere Gedanken oder sehr gute Ideen, über die man schon länger nachgedacht hat. Man versucht sie loszulassen, indem man sich die Ruhe während der Übung gönnt.


Gedanken wahrnehmen und loslassen mit Meditation


Hier gibt´s eine Handvoll Konzentrationsübungen zur Auswahl

 

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